Ambulante Krankenpflegedienste
Beruhen die Einschränkungen eines älteren Menschen auf gesundheitlichen Ursachen, kann es nötig sein, regelmäßige Betreuung durch Pflegedienste in Anspruch zu nehmen. Ambulante Krankenpflegedienste können in diesem Fall fachkundige Unterstützung bei Krankheitsbehandlungen, Wundversorgungen und vergleichbaren Krankheiten geben. Personen mit leichtere Einschränkungen können durch Zivildienstleistende bei einfachen Aufgaben wie der Hausarbeit, kleineren Einkäufen und Erledigungen auf Ämtern betreut werden.
Die meisten Ambulanten Krankenpflegedienste bieten eine „Rund um die Uhr“-Betreuung durch examiniertes Personal an. Gekoppelt ist der Dienst in der Regel an einen Haus-Notruf. Der Haus-Notruf ist ein Gerät, welches zu den Hilfsmitteln gezählt wird. Vergleichbar mit einem Handy mit nur einem Knopf kann es der Senior im Haus bei sich tragen (eine andere Variante sind fest installierte Notrufknöpfe in einem oder mehreren Räumen der Wohnung oder des Hauses). In dem Gerät sind wichtige Informationen wie Name und Adresse des Senioren gespeichert. Bei einer Betätigung des Notrufknopfes, werden die Daten an die Notruf-Zentrale des Krankenpflegedienstes gesendet und der Dienst von dem Hilferuf verständigt.
So kann sich Senioren auch ohne die personelle Anwesenheit einer Pflegekraft sicher fühlen, da im Notfall, beispielsweise einem Sturz, schnell und unkompliziert Hilfe verständigt wird.
Die Inanspruchnahme ambulanter Krankenpflegedienste bieten sich dabei nicht nur für Senioren in der eigenen Wohnung an, sondern kann ebenso als Unterstützung bei der Pflege durch Angehörige genutzt werden. Die meisten ambulanten Dienste bieten für Angehörige auch Urlaubs- und Krankheitsvertretungen an – sowohl bei der Pflege von Senioren, als auch bei Behinderten und von Schwererkrankungen betroffenen Menschen.
Seniorenbetreuer